Phytotherapie

Unter der Phytotherapie versteht man die Behandlung mit Arzneimitteln, die aus Heilpflanzen, den sogenannten Phytotherapeutika bestehen.

Die Phytotherapie ist eines de ältesten Therapieverfahren in der Medizin. Aus der Antike und dem Mittelalter haben uns vor allem arabische und chinesische Gelehrte einen reichhaltigen Arzneimittelschatz aus der Natur hinterlassen.

Seit dem 19. Jahrhundert gelingt es, die in Heilpflanzen enthaltenen Stoffe in reiner Form zu gewinnen. Damit wurden viele hochwirksame Arzneistoffe entdeckt, wie zum Beispiel die aus der Weidenrinde gebildete Salicylsäure oder Morphin aus dem Schlafmohn. 

Zahlreiche wissensschaftliche Studien aus der modernen Arzneimittelforschung belegen die Wirkung dieser Pflanzenstoffe.

Die Phytotherapie wird auch intuitiv von Tieren angewandt. Hunde, Schimpansen und andere Tiere kauen bei Verdauungsstörungen Pflanzen, die sie sonst nicht fressen. Rotwild wälzt sich in Kräutern mit wundheilungsfördernden Eigenschaften wenn es verletzt ist. Und Vögel polstern ihr Nest mit aromatischen Kräutern, die antimikrobiell und Parasiten abweisend wirken und können so mehr Junge aufziehen.

Die Phytotherapie wird gerne zusätzlich zur Akupunktur hinzugezogen und kann diese ideal ergänzen und vervollständigen. Da ich hauptsächlich mit Phytotherapeutika in Tropfenform arbeite, ist die Eingabe in das Tier meist unproblematisch.